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Kategorie: Aktuelles

NPD-Kundgebung gegen Israel

Wuttke
2004: Roland Wuttke
Die NPD hat für Freitag, den 9. Januar 2009, 18 Uhr, eine Kundgebung auf dem Münchner Marienplatz angemeldet. Das Motto der Versammlung lautet „Israelischen Terror stoppen“ und soll sich gegen den Krieg im Gaza-Streifen richten. Wer sich dabei ausgerechnet von Neonazis Vorschläge für eine friedliche Lösung des Nahost-Konflikts erhofft, wird wohl enttäuscht werden. Vielmehr bietet die Kundgebung ihnen eine Gelegenheit, gegen USA und Israel zu hetzen. Für die Veranstaltung sind antisemitische und antiamerikanische Parolen und Hetztiraden zu erwarten.

Holocaustleugner vor dem Münchner Landgericht

Der notorische Holocaustleugner und Neonazi Horst Mahler steht ab 12. Januar 2009 wieder einmal vor Gericht. Diesmal muss sich der ehemalige NPD-Anwalt vor dem Münchner Landgericht II wegen Volksverhetzung in fünf Fällen verantworten.
Parallel zu diesem Verfahren steht der mehrfach verurteilte Mahler auch in Potsdam und in Landshut wegen den selben Vorwürfen vor Gericht. Der Prozess in Landshut ist eine Berufungsverhandlung, nachdem Mahler im Frühjahr vom Amtsgericht Erding wegen Volksverhetzung zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt wurde.

Münchner Online-Shop vertreibt Modemarke Thor Steinar

Nicht nur im mittelfränkischen Nürnberg wird die Modemarke „Thor Steinar“ angeboten. Auch im oberbayerischen München können sich Anhänger der extremen Rechten mit den Artikeln der umstrittenen Firma einkleiden. „Nordland München. Der Onlineshop für Thor Steinar Klamotten aus München.“, so nennt sich der Internetversandhandel von Alexander Reichl mit Postadresse im Münchner Stadtteil Allach.

Nürnberger Thor-Steinar Laden gekündigt

Nach der Eröffnung des Bekleidungsgeschäftes Tønsberg am Nürnberger Kornmarkt, in der Kleidung der Marke Thor Steinar verkauft wird, regte sich in Nürnberg breiter Widerstand gegen den Laden. Nun, nach knapp drei Wochen, ist das Mietverhältnis bereits gekündigt. Wie Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, wird das aber nicht das Ende der Auseinandersetzung bedeuten, haben die Herstellerfirma der Marke Thor Steinar wie auch die Mieter des Ladens dagegen rechtliche Mittel eingelegt. Der Nürnberger Fall zeigt aber auch, dass die „sportliche“ Marke nicht ohne weiteres Schnittmengen mit dem Rechtsextremismus leugnen kann, hat der Laden Tønsberg doch prominente Unterstützung der beiden Stadtratsabgeordneten der Bürgerinitiative Ausländerstop (BIA) Nürnberg um Ralf Ollert und Sebastian Schmaus bekommen.

Tatverdächtige festgenommen – NPD als Stichwortgeber?

Passau. Zwei Tatverdächtige für den Mordanschlag gegen den Passauer Polizeidirektor Alois Mannichl sind gestern Abend vorläufig festgenommen worden. Die Großfahndung lief jedoch in der Nacht noch weiter. Die NPD Passau hat nach dem Attentat stillschweigend eine frühere Mitteilung über Mannichl verändert, die sie wegen einer verräterischen Formulierung in Schwierigkeiten bringen könnte.

Verurteilter Wahlbetrüger bleibt im Amt

Cham. Wegen zweifacher Urkundenfälschung und Wahlfälschung hat das Amtsgericht Cham am Dienstag den 9. Dezember 2008 den rechtsextremen Kreisrat Erich Schwarzfischer zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 10 Euro verurteilt. Schwarzfischer hatte zur Kreistagswahl im März eine Wahlliste der Republikaner (REP) aufgestellt und war auf dieser Liste in den Kreistag des bayerischen Landkreises Cham gewählt worden, obwohl er schon seit 2005 nicht mehr Mitglied der Partei war. Trotz des Wahlbetruges bleibt Schwarzfischer wohl Mitglied des Kommunalparlaments; eine Wiederholung der Wahl ist zur Zeit nicht in Sicht.

Landsberg: 2000 Menschen demonstrieren gegen Neonaziaufmarsch

Neonazi-Aufmarsch in Landsberg am 29.11.08Rund 2000 Menschen haben am Samstag, 29. November 2008 in Landsberg am Lech friedlich gegen einen Neonaziaufmarsch demonstriert. Die Kundgebung der rund 80 Neonazis, die ebenfalls am Hauptplatz stattfand, wurde von einem gellenden Pfeifkonzert begleitet, so dass die Rede des einschlägigen NPD-Kaders Roland Wuttke auch von den eigenen Leuten kaum zu verstehen war. An zahlreichen Gebäuden hingen Transparente mit Parolen wie “Diese Stadt hat Nazis satt”.  

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