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Kategorie: Aktuelles

Internationales Neonazi-Konzert in Buchhofen geplant

Neonazis des „Freien Netz Süd“ (FNS) und AktivistInnen der ostbayerischen NPD planen für den 3. Juli 2010 gemeinsam ein großes, deutsch-tschechisches Neonazi-Konzert („day of friendship“). Antifaschist_innen ist es gelungen, den bisher geheimgehaltenen Veranstaltungsort herauszufinden: das Gelände des „Jägerwirts“ im niederbayerischen Buchhofen. Mit dem internationalen Event würde sich der Gasthof im Landkreis Deggendorf endgültig als wichtige neonazistische Infrastruktur etablieren.

NPD: Der Vorzeige-Aktivist und die Gewalt -Ergänzung-

Philipp Hasselbach beim sog. Heldengedenkmarsch 2009 in München. Der „Deutsche Stimme“-Chefredakteur Karl Richter gewährt in der aktuellen Ausgabe der NPD-Parteizeitung seinem „Bürgerinitiative Ausländerstopp“-Pressesprecher Philipp Hasselbach ein schmeichelhaftes, ganzseitiges Interview. Was die NPD verschweigt: Der unter offener Bewährung stehende Neonazi Hasselbach soll erst im Mai erneut gewalttätig geworden sein.

Rechtsrock-Konzert in Ruhpolding geplant

Neonazi beim Aufmarsch in Augsburg, 27.02.2010.  Foto: Robert AndreaschDie extrem rechte Band „Kategorie C“ (KC) aus Bremen kündigt für Samstag, 22. Mai 2010, ein Konzert „in Südbayern“ an, hält aber den Ort – wie bei Rechtsrock-Konzerten üblich – strikt geheim. a.i.d.a.-Informationen zufolge soll das Konzert von „KC“ in der Diskothek „Fire and Ice“ im südostbayerischen Ruhpolding stattfinden.

SS-Gedenken in Bad Reichenhall

Der NPD-Funktionär Uwe Brunke bei einer ANspracheAm 08. Mai 2010 fand im Bad Reichenhaller Ortsteil Karlstein ein neonazistisches SS-Gedenken statt. Rund 35 Personen glorifizierten mit der geschichtsrevisionistischen Veranstaltung die SS-Division „Charlemagne“. Unter den Teilnehmenden befanden sich neben dem lokalen NPD-Kreisvorsitzenden Uwe Brunke auch Edda Schmidt (Bisingen, Baden-Württemberg), die Bundesvorsitzende des „Rings Nationaler Frauen“, der Frauenorganisation der NPD.

„Mit uns nicht!“

Für ihr NS-verherrlichendes Aufmarsch-Vorhaben am 8. Mai, dem Tag der militärischen Befreiung vom Nationalsozialismus, haben die Münchner Neonazis sich erstmals nicht die Innenstadt, sondern die südwestlich gelegenen Stadtviertel Fürstenried-West und Großhadern ausgesucht.  Dort formiert sich jetzt jedoch deutlicher Widerstand. a.i.d.a. gibt einen Überblick über Reaktionen und Gegenaktivitäten am kommenden Samstag.

1. Mai 2010 Schweinfurt und Würzburg

Die neonazistischen Demonstrationsanmeldungen in Schweinfurt und Würzburg wurden in letzter Instanz vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof(BayVGH) bestätigt. Für den Aufmarsch in Schweinfurt gibt es mittlerweile auch eine Route. Unklar ist, ob die Neonazis eventuell eine Doppeldemo zunächst in Schweinfurt und dann in Würzburg durchführen wollen. Dies wird allerdings auf Grund zeitlicher Auflagen eng werden.

Keine Nazi-Immobilie in München-Forstenried

Das Türschild des neonazistischen Immobilienprojekts in München-Forstenried  Bild:a.i.d.a.
Das Türschild des neonazistischen Immobilienprojekts in München-Forstenried Bild:a.i.d.a.
Beinahe hätte die Münchner Neonaziszene in den nächsten Tagen ein eigenes „Versammlungshaus“ in München-Forstenried eröffnet. Intern hatten Kameradschaften und „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) sogar schon für die Einweihungsparty sowie eine Veranstaltung in die eigenen Räume mobilisiert. Doch der erst vor wenigen Tagen geschlossene Mietvertrag ist gestern fristlos gekündigt worden.

Neonazistische Provokation zum 8. Mai in München

Neonazistische Mahnwache zum 8. Mai 2009  Bild:Robert AndreaschDie Münchner Neonazis um Philipp Hasselbach und Roland Wuttke wollen die Serie ihrer NS-verherrlichenden Aktionen fortsetzen: Für den 8. Mai 2010, den 65. Jahrestag der militärischen Befreiung vom Nationalsozialismus, planen sie einen „Trommel- und Fackelmarsch“ durch den Münchner Südwesten. Unter dem Motto „8.Mai 1945 – der Krieg war zu Ende, das Morden nicht“ soll einmal mehr der Nationalsozialismus glorifiziert und die Opfer verhöhnt werden.

Nachhören: Radiobeitrag zur Aufnahme von a.i.d.a. in den Verfassungsschutzbericht 2009

Wer die letzte Ausgabe des a.i.d.a.-Antifa-Magazins am 31. März 2010 auf Radio Lora München versäumt hat, kann hier einen Ausschnitt nachhören. Marcus Buschmüller und Robert Andreasch berichten darin von der neuerlichen Nennung des antifaschistischen Archivs im vor kurzem vorgestellten bayerischen Verfassungsschutzbericht 2009. Außerdem stellt ein anschließender Beitrag kurz die Arbeit des Archivs vor.

a.i.d.a. erneut im Verfassungsschutzbericht 2009

VS-Bericht 2009Auch in diesem Jahr ist das bayerische Innenministerium mit seinem Innenminister Joachim Herrmann wieder der Meinung, dass die Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a.) das Etikett „Sonstige Linksextremisten“ verdient hat. Bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes für das Jahr 2009 am 30. März 2010 präsentierte das Innenministerium jetzt einen Bericht, der dem Archiv etwa eine halbe Seite widmet. Eine nachvollziehbare Begründung für die Aufnahme in den Verfassungsschutz fehlt aber auch diesmal.

Drohungen und Angriffe: die „Autonomen Nationalisten Mering“

Anlaß der Hausdurchsuchungen: Neonazi-Parolen in Mering
In der zwischen Augsburg und München gelegenen Kleinstadt Mering hat sich seit spätestens 2008 eine neonazistische Gruppierung herausgebildet, deren AktivistInnen und Umfeld vor allem durch  Drohungen gegen politische Gegner_innen, Verwendung nationalsozialistischer Kennzeichen und Sachbeschädigungen auffallen. Jetzt ermitteln die Behörden gegen die führenden Mitglieder der neonazistischen „Autonomen Nationalisten Mering“.

Heute: a.i.d.a.-Antifa-Magazin bei Radio Lora

a.i.d.a.-Antifa-Magazin auf Radio Lora München

Heute um 19 Uhr geht a.i.d.a. mit einer weiteren Ausgabe seines Antifa-Magazins bei Radio Lora München auf 92.4 MHz auf Sendung. Eines der Themen der heutigen Sendung wird die neuerliche Nennung des Archivs im gestern vorgestellten VS-Bericht für das Jahr 2009 sein. Auch in diesem Bericht ist das Innenministerium der Ansicht, das in ehrenamtlicher Arbeit seit 1990 tätige Archiv habe das Etikett „linksextremistisch“ verdient – und bleibt erneut eine schlüssige Begründung schuldig. Weitere Themen werden geplante Neonazi-Aufmärsche in Bayern und darunter natürlich insbesondere der 1. Mai sein.

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