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Kategorie: Aktuelles

Der Bombenbauer von Weil am Rhein und die Münchner Neonaziszene

Im badischen Weil am Rhein nahm die Polizei am Donnerstag den NPD- und JN-Aktivisten Thomas Horst Baumann fest, der nach Recherchen Freiburger AntifaschistInnen ein Sprengstoffattentat gegen das autonome Zentrum „KTS“ in Freiburg geplant haben soll. Mit Münchner Neonazis der „Freien Nationalisten München“ und der „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ war Baumann offensichtlich gut bekannt.

Wieder aufgetaucht

München. Nach drei Jahren Pause ist der „Freie Widerstand Süd“ wieder aufgetaucht, der sich aus Furcht vor einem Verbot im Sommer 2006 aufgelöst hatte. Damit haben sich in Süddeutschland zwei Neonazi-Netzwerke etabliert, die außerhalb von rechtsextremen Parteien agieren.

Auszeichnung für die „Löwenfans gegen rechts“

Die Münchner Initiative „Löwen Fans gegen rechts“ erhält den Julius-Hirsch-Preis 2009 des Deutschen Fußball Bunds e.V. (DFB). Damit wird das jahrelange Engagement gegen rechtsextreme Sprüche und Aktivisten in der Fankurve des TSV 1860 München und weitere Aktivitäten der Initiative gewürdigt. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

NPD-Bundestagskandidat: Hitlergruß vor Hakenkreuz-Fahne

NPD-Bundestagskandidat Philipp Hasselbach (re.) mit zum Hitlergruß ausgestreckten Arm vor einer NS-Reichskriegsflagge mit Hakenkreuz
NPD-Bundestagskandidat Philipp Hasselbach (re.) mit zum Hitlergruß ausgestreckten Arm vor einer NS-Reichskriegsflagge mit Hakenkreuz
Der von Karl Richter geleitete NPD-Kreisverband München nominierte erfolgreich sechs Direktkandidaten für die Bundestagswahl am 27. September 2009. Hinter der Fassade  seriöser und bürgernaher Politiker, die sich auch die kandidierenden Kameradschaftsaktivisten zu geben versuchen, stecken jedoch auch überzeugte NS-Verherrlicher und vorbestrafte Schläger.

Einfacher Rücktritt eines Doppel-Funktionärs

München. Der Pressesprecher der Münchner NPD-Tarnliste „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) Marius Augustin ist von dieser Funktion zurückgetreten. Auslöser war ein redok-Bericht über die doppelte Identität des Funktionärs und seine Aktivitäten in verschiedenen Organisationen. Seine Funktionen innerhalb der Münchner NPD hat Augustin dagegen offenbar behalten.

Doppelter Rechtsaußen-Funktionär

München. Einen rasanten Aufstieg in der extremen Rechten legte ein junger Mann aus der Münchner Region hin: innerhalb eines Jahres brachte es Marius Augustin bis zum Redakteur der NPD-Zeitung Deutsche Stimme und zum Bundesvorstandsmitglied der DVU-Jugendorganisation. Doch die Parteikarrieren des 27-Jährigen stehen vor einem abrupten Ende, denn das vermeintliche Nachwuchstalent war schon früher einmal unter anderem Namen als NPD-Funktionär tätig gewesen, bis er im Frühjahr 2006 aus der Partei geworfen wurde.

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