Die couragierten Geschäftsleitungen zweier Münchner Hotel- und Gastronomiebetriebe haben am Donnerstagabend eine Veranstaltung der extrem rechten Münchner Gruppierung „Bürgerbewegung Pro München“ verhindert.
a.i.d.a. Archiv München Posts
Die couragierten Geschäftsleitungen zweier Münchner Hotel- und Gastronomiebetriebe haben am Donnerstagabend eine Veranstaltung der extrem rechten Münchner Gruppierung „Bürgerbewegung Pro München“ verhindert.
Die extrem rechte "Münchner Bürgerintiative Ausländerstopp" hat sich laut eigenen Aussagen am 30. September 2007 auf dem Münchner Oktoberfest formell als Verein gegründet. Ob die anwesenden AktivstInnen wie u. a. Renate Werlberger, Norman Bordin und Karl Richter noch in der Lage waren das Gründungsprotokoll leserlich zu unterschreiben, ist nicht bekannt. Den Bildern auf ihrer Internetseite nach war es jedenfalls eher ein feucht-fröhliches Besäufnis als eine ernstzunehmende Vereinsgründung.
Die extrem rechte "Bürgerbewegung Pro München" ist mit ihrem Versuch den Münchner Oberbürgermeister Christian Ude wegen Verleumdung bzw. übler Nachrede vor Gericht zu bringen gescheitert. Die Staatsanwaltschaft München I hat die Ermittlungen nun wegen eines fehlenden hinreichenden Tatverdachts eingestellt.
Die extrem rechte "Bürgerbewegung Pro München" ist mit ihrem Versuch den Münchner Oberbürgermeister Christian Ude wegen Verleumdung bzw. übler Nachrede vor Gericht zu bringen gescheitert. Die Staatsanwaltschaft München I hat die Ermittlungen nun wegen eines fehlenden hinreichenden Tatverdachts eingestellt.
München. Am „Tag der Deutschen Einheit“ brachte das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin eine Kantate mit dem Titel „Von deutscher Seele“ in der Berliner Philharmonie zur Aufführung. Der Komponist Hans Pfitzner war ein glühender Antisemit, der noch nach 1945 den Holocaust als „unvermeidlich“ bezeichnete. In München wollen die dortigen Philharmoniker Pfitzner-Werke nun gleich in Serie spielen; dazu setzten die Philharmoniker die Musik des Judenhassers gar auf das Programm eines Konzerts im neuen jüdischen Gemeindezentrum.
"Antifaschistische Zeitung für Augsburg" heißt die von einem unabhängigen Redaktionskollektiv herausgegebene Publikation, die Anfang Oktober erstmals erschienen ist. Vorläufig ist geplant, alle zwei Monate eine Ausgabe herauszubringen.
Die Regensburger Antifa-Gruppe anita_f hat ein Antifa Café ins Leben gerufen, um eine Plattform für Diskussionen und Information über die extreme Rechte zu schaffen. Die Veranstaltung richtet sich an organisierte und nicht organisierte AntifaschistInnen und andere Interessierte. Ein erster Termin steht schon: Am 11. Oktober informiert die Gruppe mit einem Vortrag über die Regensburger Neonazi-Szene.
Die vierte Ausgabe des a.i.d.a.-Newsletters ist heute erschienen. Der antifaschistische Newsletter aus München beschäftigt sich diesmal mit der Burschenschaft Danubia München und der "Initiative Akademische Freiheit". Nach den Vorkommnissen und der Berichterstattung über die Neonazi-Übergriffe in Mügeln hielten wir es für angebracht, mal zu sehen, wie es in Bayern und München aussieht, haben Zahlenmaterial herausgesucht und beispielhaft Übergriffe aus den letzten Monaten dokumentiert. Die Bilanz sieht nicht gut aus. Außerdem geben wir einen Überblick über die rechten Aktivitäten zum diesjährigen 20. Todestag von Rudolf Heß.
Passau. Mit einer "Reaktivierungskneipe" soll am kommenden Samstag in Passau eine Verbindung wiederbelebt werden. Die führenden Verbindungsbrüder werden von der örtlichen NPD-Spitze gestellt.
Nürnberg. Strafantrag wegen Beleidigung und Verleumdung hat Ralf Ollert, Nürnberger Stadtratsmitglied der "Bürgerinitiative Ausländerstopp" und NPD-Landesvorsitzender in Bayern, gegen den Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg Arno Hamburger gestellt. Begründet wird der Antrag mit einer Rede Hamburgers auf einer Veranstaltung in Gräfenberg.
MÜNCHEN. Mit ihrem erstmaligen öffentlichen Auftritt offenbart die Münchner "Bürgerinitiative Ausländerstop" (BIA) eindeutig ihre organisatorische Einbindung in die oberbayerische NPD und Herkunft aus der Neonazi-Szene. Spenden erbittet die BIA gern – und zwar auf das Konto der NPD Oberbayern.
