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7. April 2020

Nürnberg. Erneut erhält der bekannte Coiffeur und Opernball-Friseur Marcel Schneider einen Hassbrief. In dem handgeschriebenen Schriftstück, das er am Dienstag im Briefkasten seines Salons findet, heißt es u.a.: „Ihnen gehört wie jeden Gastronom, Hotelie, Handwerksbetrieb ob klein oder größer die Steuerfahndung und Betriebsprüfung an den Hals geschickt bis 1 Euro fließt. Für solche Abzocker wie Geldverschwender Söder und Scholz, Altmeier mus es wieder einen Hitler geben der aufräumt. Ich kann nur eins sagen! Heil Hitler komm bald wir brauchen dich!!! HEIL HITLER RÄUM AUF!!!“

Am Anfang des Textes bezieht sich der oder die unbekannte Autor_in außerdem negativ auf die finanzielle Soforthilfe des Staates wegen der Corona-Pandemie: „Zum Thema Hilfe vom Staat zulangsam. Ihre Mitarbeiter werden vom Staat Unterstützt, sie haben 22 Jahre ihre Geschäfte dann das Gejammer das ist eine Schande für jeden Normalen Steuerzahler. Sie müssten 3-4 Monat leicht Überbrücken können ohne weiteren Ausgaben.“ (alle Rechtschreibfehler im Original)

Der 51-jähriger Friseursalon-Betreiber habe in der Vergangenheit bereits desöfteren Droh- und Hassbriefe bzw. -mails erhalten (siehe hier), einmal auch mit dem Satz „Pass auf Du schwule Dreckssau“.

Ende Mai 2020 ermittelt die Polizei einen 64-Jährigen aus dem Landkreis Nürnberger Land als Tatverdächtigen. Quellen: Artikel auf www.infranken.de vom 9. April 2020, Artikel des „Bayerischen Rundfunks“ auf www.br24.de vom 29. Mai 2020 und Artikel auf www.nordbayern.de vom 29. Mai 2020.

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