Holzkirchen (Lkr. Miesbach). Ein Sechstklässler an der privaten Wirtsschaftsschule beleidigt am 2. Juli 2026 einen Mitschüler rassistisch mit dem N-Wort und zeigt einen Hitlergruß. Die Mutter des betroffenen Jugendlichen erstattet daraufhin Anzeige.
Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen ergeben sich schließlich Hinweise auf weitere, rechtspolitisch motivierte Straftaten (rassistische Beleidigungen und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen). Nachdem sich Verdachtsmomente gegen mehrere Schüler erhärten, durchsuchen Polizeibeamt_innen rund drei Wochen später, am 22. Juli 2026, mit mehreren gerichtlich erlassenen Beschlüssen die elterlichen Wohnungen von insgesamt sieben Tatverdächtigen im Alter von 15 bis 17 Jahren in den Landkreisen München und Miesbach. Dabei stellen sie Mobiltelefone und Speichermedien sicher. Quellen: Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd vom 22. Juli 2026 und Artikel der „TZ“ (Printausgabe) vom 24. Juli 2026.
