Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

22. Juni 2026

Hebertshausen: Gedenkveranstaltung anlässlich des 85. Jahrestags des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion. Von 16.30 – 18.00 Uhr am Gedenkort ehemaliger SS-Schießplatz Hebertshausen, Nähe Münchner Str./Akazienring, (48.285396190660286, 11.460726975802697). Der Gedenkort ist eingeschränkt barrierefrei zugänglich.

Aus der Ankündigung der KZ-Gedenkstätte Dachau:

Nach einer Begrüßung durch Dr. Christoph Thonfeld, Stellvertretender Leiter der KZ-Gedenkstätte Dachau und Leiter der wissenschaftlichen Abteilung, stellt der Historiker Dr. Reinhard Otto das Vorgehen bei der Recherche der Namen der Ermordeten vor.

Die Gedenkveranstaltung ist eine Kooperation des Fördervereins für Internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit in Dachau e.V. und der KZ-Gedenkstätte Dachau. Weitere Informationen unter www.kz-gedenkstaette-dachau.de.

Am 22. Juni 1941 begann das Deutsche Reich einen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Gegen geltendes Völkerrecht lieferten Wehrmacht und Gestapo aus deutschen Kriegsgefangenenlagern insgesamt mehr als 40.000 sowjetische Offiziere, kommunistische Funktionäre, Intellektuelle, Juden und willkürlich ausgewählte Gefangene der Ermordung in Konzentrationslagern aus. Das KZ Dachau und der SS-Schießplatz Hebertshausen gehörten zu den zentralen Exekutionsorten für sowjetische Kriegsgefangene im deutschen Reichsgebiet. SS-Einheiten des Konzentrationslagers Dachau ermordeten hier von September 1941 bis Sommer 1942 über 4.000 Gefangene.

Seit den 1990er Jahren veranstaltet der Förderverein für Internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit am 22. Juni, dem Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion, Gedenkfeiern auf dem ehemaligen SS-Schießplatz. 1998 wurde das Areal Teil der KZ-Gedenkstätte Dachau. Seit 2014 ist dort ein Gedenkort entstanden, an dem die Namen der Erschießungsopfer, die bisher ermittelt werden konnten, ihren Platz gefunden haben und eine Außenausstellung über das historische Geschehen informiert. Anlässlich des 85. Jahrestags findet die Gedenkveranstaltung in diesem Jahr als Kooperation zwischen dem Förderverein und der Gedenkstätte statt, um an die sowjetischen Opfer zu erinnern.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen