Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

19. Februar 2019

Erlangen: Vortrag „’Die gegenwärtige Lage macht die Verlegung einer großen Zahl von […] Kranken notwendig.‘ – Die Heil- und Pflegeanstalt Erlangen und die nationalsozialistischen Krankenmorde“. Von Julius Scharnetzky (mit Gebärdensprachdolmetscherinnen), um 19.00 Uhr in der Stadtbibliothek Erlangen, Marktplatz 1.

Aus der Ankündigung:

Zwischen November 1940 und Juni 1941 werden 908 Patient*innen der Heil- und Pflegeanstalt Erlangen im Rahmen der „Aktion T4“ in die Tötungsanstalten Sonnenstein und Hartheim verlegt. Die Morde, die vor den Augen der deutschen Bevölkerung stattfanden, sind in ein Netz von Verschleierung verwoben, die es bis heute schwierig machen, den Ablauf der Krankenmorde bis ins letzte Detail nachzuvollziehen. Aber auch nach der Einstellung der „Aktion T4“ im Sommer 1941 endet das Sterben in der Psychiatrie nicht. Patient*innen werden nun durch Hunger, überdosierte Beruhigungsmittel und Vernachlässigung getötet.

Julius Scharnetzky ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und arbeitet zur Geschichte der Krankenmorde u.a. in Sonnenstein/Pirna.

Organisiert von:
Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter
Selbstverwaltetes Zentrum Wiesengrund

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen