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9. April 2016

Nürnberg. Der „Kreisverband Nürnberg/Schwabach“ der Alternative für Deutschland (AfD) veranstaltet in der Meistersingerhalle (Münchener Straße 21) einen Vortrag mit dem AfD-Bundessprecher und baden-württembergischen AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen (Karlsruhe). Ab 14.30 Uhr versammeln sich dort etwa 200 Zuhörer_Innen in den Räumlichkeiten.

Meuthen redet unter anderem über die Landtagswahlen in Baden-Württemberg vom 13. März und nennt diese „eine Zäsur für dieses Land“. Die „Nürnberger Zeitung“ zitiert ihn: „Die AfD eilt von Sieg zu Sieg. Und die etablierten Parteien sind ratlos, tief frustriert und bangen um ihre Pfründe, von denen sie bisher immer der Meinung waren, sie stünden ihnen zu.“ Die „Kartellparteien“, so der 54-Jährige, würden sich „kaum mehr voneinander unterscheiden“. Applaus vom Publikum erntet der AfD-Bundessprecher auch für die Aussage, dass ein Muezzinruf „nicht die gleiche Bedeutung wie das Läuten von Kirchenglocken haben könne“. Das deutsche Steuersystem sei für ihn außerdem „eine Katastrophe“. Anschließend referiert Meuthen über ein angeblich geplantes Bargeldverbot. Den Vorwurf des Nationalismus‘ streitet er ab. Den Deutschen sei schlicht und ergreifend „die Vaterlandsliebe aberzogen worden“. „Es ist falsch, sein Land nicht zu lieben“, so Meuthen.

Schließlich spricht noch der Nürnberger AfD-Kreisvorsitzende Martin Sichert zu den Vortrags-Besucher_Innen. Über eine Protestaktion gegen einen AfD-Infostand am gleichen Tag in Nürnberg, bei der Antifaschist_Innen versucht hätten, den Stand „einzukesseln“, stellt er indes unter tosendem Beifall klar: „Diesen Verrückten dürfen wir unser Land nicht überlassen“. Quelle: Artikel der „Nürnberger Zeitung“ (Online-Version, www.nordbayern.de) vom 9. April 2016

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