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8. Juli 2016

München. Am Freitagabend gegen 22.45 Uhr pöbeln vier bis fünf Jugendliche im Bus zur Haltestelle Heidemannstraße/Ecke Werner-Egk-Bogen einen 39-jährigen Schwarzen mit Affenlauten an. Nach dem Aussteigen attackieren sie ihn und treten ihm mehrfach ins Gesicht. Der Angegriffene wird schließlich bewusstlos.

Ein Anwohner, der auf das Geschehen aufmerksam wurde, verständigt die Polizei, die Täter sind zu diesem Zeitpunkt bereits geflohen. Das Opfer wird mit zahlreichen schweren Gesichtsknochenbrüchen in eine Klinik gebracht und muss mehrfach operiert werden.

Der Angegriffene schildert im Nachhinein, dass die Jugendlichen zudem an der Bushaltestelle eine Gruppe Menschen aus mutmaßlich rassistischen Gründen angepöbelt und bedrängt hätten und er sich eingemischt hätte. Die Polizei kann vier Jugendliche ermitteln, die ihrerseits angeben, vor ihrer Attacke auf den Mann zuerst von dem 39-Jährigen bedrängt worden zu sein.

Quellen: Pressebericht des Polizeipräsidiums München vom 13. Juli 2016, Pressemeldung des Polizeipräsidiums München vom 14. Juli 2016/1. Nachtrag, Pressemeldung des Polizeipräsidiums München vom 18. Juli 2016/1. Nachtrag, Artikel der „Süddeutschen Zeitung“ (Online-Version, www.sueddeutsche.de) vom 13. Juli 2016 und 14. Juli 2016, Artikel der „TZ“ (Printausgabe) vom 14. Juli 2016.

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