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4. Juli 2020

Zu einem unproblematischen Motorradkorso mobilisieren vereinzelt auch Rechte (erneut aktualisiert, Stand: 1. Juli 2020).
Motorradfahrer_innen aus Oberbayern wollen gegen Sonntagsfahrverbote demonstrieren. Von der ursprünglichen Planung einer Großdemo auf der Theresienwiese wurde in den letzten Tagen abgerückt. Zu dieser war auch von einzelnen Rockerclubs sowie im Spektrum von rechten „Gelbwesten“, „Coronarebellen“ und von der extremen Rechten (die freilich mit der Veranstaltung gar nichts zu tun haben) mobilisiert worden. Die Veranstaltung wird auch vom radikal rechten Portal „Journalistenwatch“ beworben. Kein Zufall: Derzeit gibt es in Bayern mehrere Versuche von rechts, Motorradfahrer_innen zu instrumentalisieren. Sei es, dass von bayerischen AfD-Strukturen auf das Thema Sonntagsfahrverbote aufgesprungen wird oder dass sog. „Corona-Rebellen“ ihre Proteste mit den Aktionen von Biker_innen zu verbinden versuchen.

Statt einer Theresienwiesen-Demo soll es nun einen Motorradkorso auf dem Mittleren Ring geben. Dazu soll ab 10.30 Uhr auf den Mittleren Ring eingefahren und in der zweiten Runde als „fortbewegende Versammlung/Korso“ gefahren werden. Laut den Veranstaltenden rechne die Polizei mit 10 000 – 12 000 Teilnehmer_innen.

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