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28. November 2019 – 30. August 2020

Ausstellung „Tell me about yesterday tomorrow“. Im NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1. Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag, 10.00 – 19.00 Uhr. An Feiertagen geöffnet, auch wenn es ein Montag ist.

Aus der Ankündigung:

„The purpose of art is to lay bare the questions that have been hidden by the answers.” (James Baldwin)

Die Ausstellung Tell me about yesterday tomorrow bringt zeitgenössische Kunst in einen Dialog mit der Erinnerungsarbeit des NS-Dokumentationszentrums München. Werke von über 40 internationalen Künstler*innen beschäftigen sich vor dem Hintergrund der historischen Ausstellung mit der Deutung von Vergangenheit und deren Anknüpfung an unsere heutige Zeit. Die zu einem großen Teil neuen Arbeiten öffnen den Blick auf globale Lebensrealitäten, erweitern die deutsche Geschichte um internationale Perspektiven und spannen vielstimmige Erzählungen von Vergangenem und Zukünftigem auf. Vermittelt durch die Medien Malerei, Fotografie, Installation, Video oder Performance vermitteln Künstler*innen unterschiedlicher Generationen, aus der Zeit des Nationalsozialismus bis heute, vielgestaltige Bilder von Geschichte, die ebenso von individuellen Erfahrungen wie von strukturellen Zusammenhängen berichten. Dabei handelt es sich sowohl um ausgewählte künstlerischen Werke aus der NS-Zeit und der letzten Jahrzehnte sowie neue, eigens für diesen Kontext entworfene Arbeiten.

(…)

Die in Tell me about yesterday tomorrow versammelten Kunstwerke widmen sich einer Vielzahl von Themen: dem Wiedererstarken von Nationalismus, Rassismus oder Antisemitismus; der gewaltvollen Ausbeutung von Mensch und Natur, den kulturellen wie politischen Auswirkungen von Krieg, Unterdrückung und Trauma, sowie der Darstellung nationaler Mythen. Sie erzählen davon, wie gesellschaftliche Gruppen emotional mobilisiert werden, indem Ängste ebenso wie Sehnsüchte heraufbeschworen werden, wie Menschen als „Andere“ stigmatisiert und kollektive Narrative zugunsten politischer Ideologien vereinnahmt werden. Die internationale Perspektive der Ausstellung trägt der globalen Dimension dieser krisenhaften Erscheinungen Rechnung.

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