Ausstellung: „Heimlich, laut und leise – Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“. Geöffnet von Montag bis Donnerstag 9.00 – 18.30 Uhr, am Freitag von 9.00 – 17.00 Uhr. Im Institut français, Kaulbachstr. 13. Kostenloser Eintritt, Sprachen: Deutsch und Französisch.
Aus der Ankündigung:
Die deutsch-französische Ausstellung „Heimlich, laut und leise – Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ rückt den langen übersehenen Widerstand von Frauen gegen das NS-Regime in den Mittelpunkt. Anhand bekannter und unbekannter Biografien aus Deutschland und Frankreich zeigt sie, wie vielfältig Widerstand sein konnte – leise und verborgen, öffentlich und mutig, individuell und gemeinschaftlich.
Widerstand gegen den Nationalsozialismus rückt verstärkt ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die verschiedenen Rollen von Frauen bleiben dabei jedoch noch unterrepräsentiert.
Diese Ausstellung zeigt, wie sich von 1933 bis 1945 Frauen unter eigener Lebensgefahr für Andere, für die Freiheit und für ein Ende des nationalsozialistischen Regimes eingesetzt haben. An vielfältigen Beispielen wird deutlich, warum und auf welche Weise Frauen Widerstand leisteten, und wie heute an sie und ihr Handeln erinnert wird.
Die nationale Perspektive wird hier zugunsten eines transnationalen Ansatzes aufgegeben. Bekannte sowie unbekannte Widerstandskämpferinnen werden vorgestellt, die uns durch ihre Haltung und ihr Handeln besonders beeindrucken. Denn Geschichte ‚geschieht‘ nicht einfach, sie wird von Menschen ‚gemacht‘.
Die Präsentation der Ausstellung in München wird geografisch erweitert durch den Beitrag der polnischen Künstlerin Zuzanna Hertzberg, „Mir zaynen do!“ (Wir sind hier!), 2025, eine Installation welche an die Kämpferinnen des jüdischen Widerstands in Polen erinnert.
In Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in München Oberbayern und im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit. Diese Ausstellung wurde vom Haus der Frauengeschichte konzipiert.
Diese Ausstellung wird von Dr. Laura Ingianni Altmann und Dr. Katrin Winter kuratiert.
