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24. Mai 2013

München. Attacke gegen den „Kurt Eisner-Verein“ (KEV) bzw. die „Rosa Luxemburg Stiftung“ (RLS) Bayern: Am frühen Freitag Morgen um 3.05 Uhr zerstört ein junger Mann, der sich mit einem schwarzen Kapuzenpulli etwas vermummt hat, vier Fensterscheiben der Büroräume in der Westendtraße mit einem Hammer oder ähnlichen Gegenstand. Der Täter flüchtet anschließend zu Fuß die Westendstraße entlang und biegt die Holzapfelstraße in Richtung Schwanthalerstraße ein.

Eine der vier zerstörten Fensterscheiben.  Foto: Robert Andreasch
Eine der vier zerstörten Fensterscheiben. Foto: Robert Andreasch
Bei diesem Angriff gibt es einen direkten Bezug zum NSU-Prozess: Ähnlich dem Geschehen beim Anschlag auf die Geschäftsstelle des „Bayerischen Flüchtlingsrats“ in der Nacht zum 14. April 2013, schlägt der Täter auch hier eine Glasscheibe exakt an derjenigen Stelle ein, hinter der ein Plakat für die Antifaschistische Demonstration zum Beginn des NSU-Prozesses in München wirbt. Der KEV/die RLS hatten zudem noch am 4. Mai 2013 eine öffentliche Podiumsdiskussion „Die Morde, der Prozess, die Geheimdienste und der Rassismus“ im „Kafe Marat“ organisiert.

Mit dem Anschlag auf den KEV/die RLS setzen Neonazis ihre Anschlagsserie gegen linke Einrichtungen, Büros und Einzelpersonen in München fort. In den letzten Wochen gab es vollendete Attacken u. a. auf den „Bayerischen Flüchtlingsrat“, ein Wohnprojekt in der Ligsalzstraße, eine Anwaltskanzlei und das „Kafe Marat“ sowie eine (verhinderte) Aktion am „EineWeltHaus“.

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