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10. August 2013

Extremismustheorie 2.0. Rechts = Links = Islam. Foto: Tim Karlson
Extremismustheorie 2.0. Rechts = Links = Islam. Foto: Tim Karlson
München. Die rechtspopulistische Gruppierung „Die Freiheit“ (DF) veranstaltet auf dem Odeonsplatz eine weitere Kundgebung. Knapp ein Dutzend DF-Aktivist_innen stehen in -und außerhalb der Absperrgitter der Polizei. Innerhalb des abgegrenzten Areals hat „Die Freiheit“ wie üblich einen Pavillon, eine kleine Bühne, einen Bistrotisch und einen mit DF-Logo und Wolken verzierten Tisch aufgebaut.

Unter den anwesenden Rechtspopulist_innen befinden sich die Stammaktivist_innen Christa Schwaller, Christian Holz, Maria Frank, Regina F. und Michael Stürzenberger.

Reden halten Stürzenberger, Stefan Ullrich (Macher der „DeusVult“-Webseite), die Frau, die Stürzenberger auf dem rassistischen Blog „PI-News“ „Nawal“ nennt, sowie der belgische Rechtsaußen-Blogger Lionel Baland. Baland verlinkt auf seiner Webseite Parteien wie den extrem rechten „Vlaams Belang“ (Belgien), die ultranationalistische „H.S.P.“ (Kroatien) die faschistische „Jobbik“ (Ungarn) und die extrem antisemitisch-antiwestlich ausgerichtete (Eigenbezichnung: „sozialnationalistische“) „Swoboda“ aus der Ukraine.

Um vorgeblich eine Auflage des Kreisverwaltungsreferats bezüglich der Redezeit zu erfüllen, trägt Stürzenberger heute demonstrativ eine gelbe Stoppuhr um den Hals.

Der Pavillion der Rechtspopulist_innen. Foto: Tim Karlson
Der Pavillion der Rechtspopulist_innen. Foto: Tim Karlson
Stürzenberger beschwert sich in seiner Rede: „Wir haben jetzt schon 30.000 Unterschriften und je näher wir an die 34.000 kommen, desto härter werden die Knüppel, die uns die Stadt München zwischen die Beine schmeißt.

Zeitweise halten sich auch vier Neonazis aus dem Umfeld des „Freien Netz Süd“ (FNS) und der „Bürgerinitiative Ausländerstopp München“ (BIA) in der Nähe der Kundgebung auf. Neben dem bekannten Aktivisten Daniel Thönnessen ist darunter auch der junge Neonazi Florian G. Dieser wird von der Polizei in Gewahrsam genommen, weil er einem Platzverweis nicht nachkommt. Neun Tage zuvor hatte Stürzenberger G. bei einer Kundgebung noch als Ordner eingesetzt.

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