Veranstaltung „Rechte und strukturelle Gewalt gegen Sexarbeiter*innen“. Um 18.00 Uhr im Neuen Rathaus (Marienplatz 8), im großen Sitzungssaal. Anmeldung unter public-history@muenchen.de notwendig.
Aus der Ankündigung:
Die neofaschistische „Gruppe Ludwig“ ermordete zwischen 1977 und 1984 Menschen, die sie als Bedrohung für die sogenannte Volksgemeinschaft imaginierte. Im Januar 1984 begingen die Täter einen Brandanschlag auf die Diskothek „Liverpool“, die dem Münchner Sexgewerbe zugeordnet wurde. Corinna Tartarotti verstarb an den Folgen des Anschlags. In Gedenken an Corinna Tartarotti und alle weiteren Opfer rechter Gewalt lädt Public History im Kulturreferat München in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle für Frauen der LHM zu einer Veranstaltung zum Thema rechte und strukturelle Gewalt gegen Sexarbeiter*innen in Münchens Vergangenheit und heute ein. Der Abend ist Teil der Veranstaltungsreihe „Diversität im Visier – rechte Gewalt gegen Minderheiten“.
Begrüßung und Einführung von
Dr. Sabine Schalm, Public History im Kulturreferat München
Impulsvorträge von
Frauke Steinhäuser, Historikerin: Verleugnen und Skandalisieren – Weshalb wertschätzendes Erinnern so schwerfällt
Ruby Rebelde, Autor*in und Aktivist*in: „Gunst-Gewerblerinnen“, Dirnenkrieg und Sperrbezirk – Sexarbeit in München in den 60ern und 70ern
Anschließendes Podiumsgespräch mit Holga, queerfeministische Aktivistin in München, und Sabine Kellig, Gleichstellungsstelle für Frauen der LHM. Moderiert von Zara Jakob Pfeiffer, Gleichstellungsstelle für Frauen der LHM.
