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3. – 18. Dezember 2021

Ausstellung „Der § 218 StGB. Kollektiver Widerstand – damals und heute“ (aktualisiert). Im Farbenladen des Feierwerks, Hansastr. 31..

Seit 1871 stehen Schwangerschaftsabbrüche im Strafgesetzbuch. Seit 150 Jahren leisten vor allem Frauen Widerstand. Mal leise und mal laut protestieren mehrheitlich Frauen für das Recht auf Selbstbestimmung. Die Ausstellung im Farbenladen zeigt Erinnerungsstücke, gesammelte Dokumente, Poster und Texte aus den vergangenen Jahren und ermöglicht durch die Retrospektive eine Auseinandersetzung mit den feministischen Kämpfen damals und heute. Der Raum wird dabei als safe space kuratiert und lädt zum individuellen Verweilen aber auch kollektiven Austausch ein.
 
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, jeweils 16 bis 21 Uhr.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Antifeminismus von Rechts“ der Antisexistischen Aktion München und der Fachinformationsstelle Rechtsextremismus München:

Antifeminismus hat viele Facetten und ist auf dem Vormarsch. Dabei verlaufen die Angriffe antifeministischer Akteur*innen auf breiter Front und Fragmente ihrer Ideologie schlagen eine Brücke zwischen der (extremen) Rechten und der sogenannten Mitte der Gesellschaft. Die 2018 gestartete Auseinandersetzung mit diesem Thema setzen die Fachinformationsstelle Rechtsextremismus München (firm) und die Antisexistische Aktion München (asam) im Herbst und Winter 2021/22 mit der Veranstaltungsreihe „Antifeminismus von Rechts“ fort. Die Referent*innen werden aktuelle Entwicklungen aufgreifen und analysieren, verschiedene Akteur*innen vorstellen und Handlungsoptionen für Politik, Zivilgesellschaft und Aktivist*innen aufzeigen.

Vom 3. bis 18. Dezember 2021 informiert eine Ausstellung mit dem Titel „Der § 218 StGB. Kollektiver Widerstand – damals und heute“ im Farbenladen des Feierwerk über Proteste gegen den sogenannten Abtreibungsparagrafen in München. Die Öffnungszeiten folgen in Kürze.

Für die Ausstellung ist keine Anmeldung nötig, sollte die erlaubte Personenzahl im Farbenladen jedoch überschritten sein, kann es zu Wartezeiten kommen. Hierfür bitten wir um Verständnis.

Hygienekonzept:

Die Corona-Pandemie ist leider noch nicht vorbei. Darum bitten wir alle Teilnehmer*innen und Besucher*innen darum, eine Maske zu tragen, sich vorab zu testen und auf die bekannten Hygieneregeln (Abstand halten, Hände waschen, Lüften, etc.) zu achten.

Einlassvorbehalt:

Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Das Gleiche gilt für Personen, die bereits in der Vergangenheit durch nationalistische, verschwörungsideologische, rassistische, antisemitische, antifeministische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind oder Parteien oder Organisationen angehören, die durch solche Äußerungen in Erscheinung getreten sind.

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