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23. Juni 2021

Online-Veranstaltung „Politische Männlichkeit – Wie Incels, Fundamentalisten und Autoritäre für das Patriarchat mobilmachen“. Mit Susanne Kaiser, Um 19.00 Uhr. Anmeldung:

https://www.vhs-straubing.de/kurse/563-C-21-10007?cHash=293887fb4071dbfcb0fd90891a0f2bc4

Aus der Ankündigung von VHS Straubing und „Wir sind Straubing“:

Wie Incels, Fundamentalisten und Autoritäre für das Patriarchat mobilmachen

Woher kommt die neue Lust an autoritären Bewegungen, die sich seit einiger Zeit im Aufwind befinden – überall auf der Welt? Von Neuseeland bis Kanada, von Brasilien bis Polen vernetzen sich Rechtspopulisten und Rechtsextreme, sogenannte „Incels“ und Maskulinisten, aber auch christliche Abtreibungsgegner unter dem Banner der Männlichkeit, um Frauen auf einen untergeordneten Platz in einer angeblich natürlichen Hierarchie zurückzuverweisen. „Wir müssen unsere Männlichkeit wiederentdecken“, appellierte etwa der AfD-Politiker Björn Höcke an den deutschen Mann und konnte auf diese Weise viele Wählerstimmen mobilisieren.

Das ist kein Zufall: Der autoritäre Backlash, den wir seit einiger Zeit erleben, ist männlich, so die These des Buchs „Politische Männlichkeit. Wie Incels, Fundamentalisten und Autoritäre für das Patriarchat mobilmachen“.

In ihrer Lesung mit Vortrag zeigt Susanne Kaiser, wie sich
– unterschiedliche autoritäre Gruppierungen vernetzen,
– ihre Ideologien untereinander anschlussfähig machen und
– gemeinsam ihren Hass auf Frauen organisieren.
Sie fragt,
– warum rechte Mobilisierung überall auf der Welt gerade über die Themen Gender Studies, LGBT-Rechte und Geschlechterrollen funktioniert
– und warum Frauen dabei mitmachen.

Infos zur Referentin:

– Als freie Autorin schreibt Susanne Kaiser Bücher, Essays, Reportagen und Analysen über die Gesellschaft – jetzt gerade über bedrohte Männlichkeit und den autoritären Backlash, u.a. für die ZEIT, den Spiegel oder Deutschlandfunk Kultur.
– Gerade ist ihr Buch POLITISCHE MÄNNLICHKEIT. WIE INCELS, FUNDAMENTALISTEN UND AUTORITÄRE FÜR DAS PATRIARCHAT MOBILMACHEN im Suhrkamp Verlag erschienen.
– Seit mehr als 15 Jahren beschäftigt sie sich mit den Machtverhältnissen zwischen Männern und Frauen in muslimischen und in westlichen Gesellschaften, in jüngerer Zeit vor allem mit neuaufkommenden Phänomenen wie organisiertem Frauenhass und Sexismus.
– Sie interessiert, was das mit Rollenzuschreibungen zu tun hat, wie Männlichkeits- und Weiblichkeitsideale konstruiert und durchgesetzt werden und wie Frauen immer wieder neu auf einen untergeordneten Platz in der gesellschaftlichen Hierarchie zurückverwiesen werden.
– Als Journalistin hat sie vor allem an den Rändern der Gesellschaft recherchiert, in abgehängten Gegenden und über extremistische Bewegungen wie Dschihadisten oder Rechtsterroristen. Zu diesen Themen hat sie im Bundestag Abgeordnete beraten.

Moderation:

Hedi Werner, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Straubing

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