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16. Januar 2020

Bamberg: Vortrag „’A Clown-House of Horrors‘. Zur scheinrevolutionären Ästhetik neurechter Ideologiebildung“. Von Chris Reitz, um 20.00 Uhr im Balthasar, Balthasargäßchen 1. Der Eintritt ist frei.

Aus der Ankündigung der fub:

Dieser Vortrag wird die ästhetischen Voraussetzungen der Opferideologie der Neuen Rechten untersuchen. Ob in Julius Evolas Periodisierung der Nachkriegszeit als „Wolfszeitalter“ oder z. B. im Mythos des „Großen Austauschs“ wie zuletzt im Manifest des neuseeländischen Massenmörders Brenton Tarrant: Die Hegemoniestrategie der Neuen Rechten zeichnet sich durch die Angst vor dem Abstrakten und Formlosen sowie eine verallgemeinerte Endzeitrhetorik aus.
Nick Lands Manifest „The Dark Enlightenment“ – als „clown-house of horrors“, in dem sich Transhumanismus, Eugenik, Erzählungen des „white genozide“ und scheinrevolutionärer Antiliberalismus verbinden – soll dabei als Ausgangspunkt für die Analyse dieser wiederkehrenden Szenarien des Rassen(end)kampfs in neurechten Diskursen dienen.

Chris Reitz ist Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaftler und promoviert zur Zeit zu Darstellungen der Krise in zeitgenössischer Literatur und Theorie.

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