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16. Dezember 2021

Online-Veranstaltung „Antifeminismus in der ‚Neuen Rechten’“. Mit Natascha Strobl, um 19.00 Uhr. Anmeldung bis spätestens drei Tage vor der Veranstaltung unter asa_m@riseup.net.

Antifeminismus spielt neben Antisemitismus und Rassismus eine wichtige Rolle in der Ideologie der Neuen Rechten. Dabei geht es nicht um die Agitation gegen konkrete feministische Projekte, sondern auch um die intellektuelle Unterfütterung antifeministischen Denkens. In diesem Vortrag beleuchten wir die antifeministische Ideologie der Neuen Rechten, die sich auch in Erzählungen wie jener vom „großen Austausch“ verbirgt. 

Natascha Strobl ist Politikwissenschaftlerin aus Wien. Sie beschäftigt sich mit der extremen Rechten, insbesondere der Neuen Rechten. Auf Twitter veröffentlich sie unter #NatsAnalyse Ad hoc-Analysen zu rechter Sprache und Ideologie. Ihr aktuelles Buch „Radikalisierter Konservatismus“ erschien im September 2021 im Suhrkamp Verlag.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Antifeminismus von Rechts“ der Antisexistischen Aktion München und der Fachinformationsstelle Rechtsextremismus München:

Antifeminismus hat viele Facetten und ist auf dem Vormarsch. Dabei verlaufen die Angriffe antifeministischer Akteur*innen auf breiter Front und Fragmente ihrer Ideologie schlagen eine Brücke zwischen der (extremen) Rechten und der sogenannten Mitte der Gesellschaft. Die 2018 gestartete Auseinandersetzung mit diesem Thema setzen die Fachinformationsstelle Rechtsextremismus München (firm) und die Antisexistische Aktion München (asam) im Herbst und Winter 2021/22 mit der Veranstaltungsreihe „Antifeminismus von Rechts“ fort. Die Referent*innen werden aktuelle Entwicklungen aufgreifen und analysieren, verschiedene Akteur*innen vorstellen und Handlungsoptionen für Politik, Zivilgesellschaft und Aktivist*innen aufzeigen.

Einlassvorbehalt:

Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Das Gleiche gilt für Personen, die bereits in der Vergangenheit durch nationalistische, verschwörungsideologische, rassistische, antisemitische, antifeministische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind oder Parteien oder Organisationen angehören, die durch solche Äußerungen in Erscheinung getreten sind.

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