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12. Oktober 2022

Veranstaltung „Strukturen und Strategien der sog. ‚Lebensschutz‘-Bewegung und ihr Kampf gegen sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung“. Um 18.00 Uhr im Neuen Rathaus München, Großer Sitzungssaal. Anmeldung bis 10. Oktober per E-Mail an fachstellen.gsr@muenchen.de.

Aus der Ankündigung:

MY BODY – MY CHOICE!
Safe-Abortion-Day 2022

Strukturen und Strategien der sog. „Lebensschutz“-Bewegung und ihr Kampf gegen sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung

Die sog. „Lebensschutz“-Bewegung – wie sie sich selbst nennt – besteht aus einer Vielzahl von Gruppen und Einzelpersonen, welche sich über das gemeinsame Ziel der repressiven Einschränkung sexueller und reproduktiver Rechte definieren. Insbesondere der Zugang zum sicheren Schwangerschaftsabbruch steht im Fokus und wird bekämpft. Die derzeitigen Entwicklungen in Polen und USA sind das Ergebnis eines jahrzehntelangen Kampfes gegen reproduktive Rechte.

Auch hierzulande organisiert sich die Bewegung überregional und international, ihre Methoden sind vielfältig. Sie reichen von der Belästigung von Frauen* vor Beratungsstellen und Kliniken bis zu Demonstrationen, Lobbyarbeit oder dem Betrieb von Betrieb von Fake-Beratungsstellen. Die Gruppen speisen sich aus konservativen bis extrem rechten sowie christlich fundamentalistischen Spektren unserer Gesellschaft, allein in München organisieren knapp zehn Vereine mehrere Versammlungen jedes Jahr. Am 20.03.2022 kamen rund 2.000 Abtreibungsgegner*innen zum sog. „Marsch fürs Leben“ nach München.

Neil Datta ist Sekretär des Europäischen Parlamentarischen Forum für sexuelle und reproduktive Rechte (EPF). In seinem Vortrag spricht er über die Netzwerke der sog. „Lebensschutz“- Bewegung, wie sie sich organisiert und finanziert und mit welchen Strategien und Methoden sie ihre Ziele erreichen möchte.

In der anschließenden Podiumsdiskussion werden die Auswirkungen auf die lokale Münchner Ebene und kommunale Handlungsmöglichkeiten beleuchtet.

Begrüßung: Verena Dietl, Dritte Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München
Vortrag: Neil Datta, Europäisches Parlamentarisches Forum für sexuelle und reproduktive Rechte (EPF)
Podiumsdiskussion: Neil Datta (EPF), Christian Reisenberg (Geschäftsführer von pro familia München) Dr. med. Nora Szász (Frauenärztin) und Paulien Schmid (Legal Team Doctors for Choice).
Moderation: Lina Dahm (freie Journalistin, München)

Ein Gemeinschaftsprojekt von Gesundheitsreferat, Gleichstellungsstelle für Frauen, Fachstelle für Demokratie und Fachinformationsstelle Rechtsextremismus.

Einlassvorbehalt:
Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Das Gleiche gilt für Personen, die bereits in der Vergangenheit durch nationalistische, verschwörungsideologische, rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind oder Parteien oder Organisationen angehören, die durch solche Äußerungen in Erscheinung getreten sind.

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