aida-Bibliothek

Das a.i.d.a.-Archiv

Seit 1990 sammelt die Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a.) Material zu Themenbereichen wie Nationalismus und Rassismus, extrem rechte Gruppierungen, Publikationen zum Thema Antifaschismus und einiges mehr.

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Bibliothek

Die Präsenzbibliothek des a.i.d.a.-Archivs umfasst rund 5.000 Bände aus vielen verschiedenen Bereichen. Die Bücher decken ein ebenso breites Themenspektrum ab wie das Archiv selbst, beispielweise Antisemitismus, Burschenschaften, Neue Rechte, Rechtsrock oder rechte Parteien.

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Chronologie

In unserer Chronologie dokumentieren wir Kundgebungen, Demonstrationen, Veranstaltungen sowie Angriffe, Übergriffe und andere Aktivitäten aus dem rechten Spektrum in München bzw. Bayern.

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Recherche

a.i.d.a. recherchiert Zusammenhänge in der rechten Szene und verfolgt deren Entwicklung über längere Zeiträume. Unsere Einschätzungen veröffentlichen wir in Hintergrundartikeln auf unser Website. Außerdem beantworten wir fundierte Anfragen aus Öffentlichkeit, Medien, Pädagogik und Wissenschaft.

Aktuelle Themen

4.September 2005 in Wunsiedel: Nur Kundgebung erlaubt

Die Wahlkampfveranstaltung der NPD in Wunsiedel am 4. September darf nur als Kundgebung stattfinden, eine Demonstration wurde nicht genehmigt. Auch auf den ursprünglich angemeldeten Ort muss die NPD verzichten: Da zeitgleich auf dem Wunsiedler Marktplatz ein ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an den Beginn des Zweiten Weltkriegs stattfindet, muss NPD-Landesvorsitzender Ralf Ollert mit seiner Kundgebung ausweichen.

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Antifaschistische Gegenaktionen in Wunsiedel am 4.09.2005

Die Bürgerinitiative "Wunsiedel ist bunt, nicht braun!" mobilisiert für Sonntag, 12 Uhr, zum Widerstand gegen den geplanten NPD-Aufmarsch in Wunsiedel am 4. September 2005.  Zwar ist die NPD-Demo offiziell als Wahlkampf-Veranstaltung angekündigt, doch einiges deutet darauf hin, daß es sich um eine Ersatzveranstaltung für den verbotenen Rudolf-Heß-Marsch am 20.8. handelt:

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Erneut Neonazi-Aufmarsch in Wunsiedel angekündigt

Nachdem die Neonazis es nicht geschafft haben, am 20. August 2005 in Wunsiedel einen zentralen Rudolf-Heß-Marsch durchzuführen, versucht nun die NPD unter dem Vorwand einer Wahlkampf-Veranstaltung am 4. September eine Demo in der bayerischen Kleinstadt durchzusetzen. Offizielles Thema der Veranstaltung ist nicht das Gedenken an Rudolf Heß sondern "Politik für Deutschland – keine Stimme den Parteien, die Deutschland in Kriege verwickeln, Sozialabbau betreiben, Asylmissbrauch begünstigen, Milliarden ins Ausland verschenken, Arbeitslosigkeit nicht bekämpfen und Grundrechte einschränken.“

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Bundesverfassungsgericht bestätigt Verbot des Heß-Gedenkmarsches in Wunsiedel

Das Verbot des von Neonazis für den 20. August 2005 angekündigten Rudolf-Heß-Gedenkmarsches in Wunsiedel bleibt endgültig bestehen. Das Bundesverfassungsgericht hat dem Eilantrag des Hamburger Neonazi-Anwalts Jürgen Rieger nicht stattgegeben und damit das vom Landratsamt Wunsiedel ausgesprochene Verbot letztinstanzlich bestätigt.
In München konnten dagegen am Mittwoch rund 50 Neonazis dem Nationalsozialisten Rudolf Heß ungehindert gedenken. Trotz der günstigen Rechtslage hatte die Stadt München offenbar keinen Grund für ein Verbot gesehen.

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Termine

Antifaschistische Aktionen und Veranstaltungen sowie auszugsweise geplante Aktivitäten rechter Organisationen und Parteien.

Themenseite NSU

Hintergrundinformationen über den "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) und den Fortgang des NSU-Prozesses in München.

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