Antifaschistische Termine im Süden

Protest in München

In dieser Rubrik informieren wir über antifaschistische Protestaktionen, Kundgebungen, Demonstrationen, Ausstellungen, Konzerte und mehr in Süddeutschland.





24. September 2017

Dachau: Fahrradrundfahrt zu den Dachauer „Stolpersteinen“. Start um 15.00 Uhr am Parkplatz Bahnhofsplatz Dachau.

Aus der Ankündigung:

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“. Der Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt für Opfer des Nationalsozialismus Stolpersteine. Seit 2005 sind in Dachau 15 dieser Gedenksteine vor den letzten selbst gewählten Wohnorten von NS-Opfern gesetzt worden. Bei einer Fahrradtour werden diese Orte aufgesucht und die Lebensgeschichten dieser Dachauerinnen und Dachauer erzählt. Referentin: Brigitte Fiedler, Anmeldung erforderlich bis 19.9.17, Telefon 081 31/996 88-0 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

3. Oktober 2017

Regensburg: Themenabend F*antifa. Um 18.00 im LiZe, Dahlienweg 2a, Regensburg.

Aus der Einladung:

Zum Auftakt unserer Veranstaltungsreihe „F*antifa. Feministische Perspektiven antifaschistischer Politik“ versuchen wir uns dem Thema erst mal in entspannter Runde nähern. Wir wollen gemeinsam kurze Texte lesen, Videos anschauen, gesammeltes Bild- und Stickermaterial durchgehen und anhand von ein paar Leitfragen diskutieren. Beispielsweise kann sich darüber ausgetauscht werden was unter F*antifa (nicht) zu verstehen ist und wie eine sinnvolle feministisch-antifaschistische Praxis aussehen kann oder welche Bilder von Weiblichkeit und Männlichkeit in der Linken und der Rechten bestehen und wie auf sie reagiert werden kann.  Ab 18:00 gibt's erst mal was zu essen, ab 19:00 legen wir inhaltlich los.

17. Oktober 2017

Regensburg: Vortrag „Feministische Perspektiven auf Pazifismus und Militanz“. Mit about:fem, um 19.00 Uhr im LiZe, Dahlienweg 2a.

Aus der Einladung:

Vertreterinnen der Gruppe about:fem referieren über Feministische Perspektiven auf Pazifismus und Militanz. Strategiedebatten um Militanz vs. Pazifismus werden in aktivistischen Kreisen seit Jahrzehnten geführt. Wir möchten feministische Kritik an beiden vorstellen. Dabei wird es unter anderem darum gehen, wie Pazifismus als Ideologie dazu dient, Patriarchat, Staat und Rassismus/weiße Vorherrschaft zu erhalten, aber auch um Kritik an der Handlungsweise militanter Bewegungen. Lasst uns gemeinsam diskutieren, wie sich emanzipatorische Inhalte und wirksame Praxis verbinden lassen.

21. Oktober 2017

Regensburg: Aktiontraining für Frauen*. Um 11.00 Uhr im LiZe, Dahlienweg 2a.

Aus der Ankündigung:

Die Themen, die uns als f*antifaschistische Aktivistinnen* beschäftigen, sind vielfältig und umfassen die Auseinandersetzung mit fundamentalistischen Abtreibungsgegner*innen, Gegendemos zu (extrem) rechten Veranstaltungen und vieles mehr. Deswegen müssen auch unsere Methoden vielfältig sein. Es gilt diejenige auszuwählen, die am besten zur Ausgangssituation und meiner Bezugsgruppe passt. Neben praktischer Erfahrung brauchen wir dazu erstmal das Wissen um verschiedene Aktionsformen und die Möglichkeit diese Einzuüben. Das Aktionstraining soll genau dafür Raum schaffen. Wir wollen gemeinsam diskutieren und uns austauschen, aber auch ganz praktisch verschiedene Methoden und Techniken ausprobieren. Fragen wie: Was nehme ich mit zu einer Aktion/Demo? Was ist eine Bezugsgruppe? Wie sorge ich dafür, dass ich und meine Freund*innen sich während einer Demo sicher fühlen? Wie funktioniert eine Sitzblockade? Welche Techniken gibt es hierbei? sollen dort gestellt und gemeinsam beantwortet werden.& Zum Workshop sind sowohl Anfängerinnen* als auch erfahrenere Aktivistinnen* eingeladen. Ob Du zum Workshop passt und der Workshop zu Dir, entscheidest Du selbst. Es gibt eine beschränkte Anzahl an Plätzen, deswegen wird um Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.​​​​​​​

31. Oktober 2017

Veranstaltung „Frauen als Täterinnen im NS“. Mit Ljiljana Radonić, um 19.00 Uhr im LiZe, Dahlienweg 2a.

Aus der Ankündigung:

Die friedfertige Antisemitin? Weibliche Opfermythen und geschlechtsspezifische antisemitische „Schiefheilung“
Jahrzehntelang hat die „neue Frauenbewegung“ ein positives, auf den Opferstatus zentriertes Bild von „der Frau“ im NS gezeichnet, was nicht selten zu einer den Holocaust verharmlosenden Argumentation führt(e). Entgegen der Tatsache, dass Frauen als KZ-Aufseherinnen oder Denunziantinnen an der antisemitischen Ausgrenzung und Vernichtung von Jüdinnen und Juden mitwirkten, wurden sie in feministischen Schriften oft als auf die Mutterrolle reduzierte „Gebärmaschinen“ dargestellt – ein feministischer Fall von Täter(innen)-Opfer-Umkehr. Handelt es sich um einen spezifisch feministischen Antisemitismus, wenn Matriarchatsforscherinnen dem Judentum und seinem historischen „Ausmordungsprogramm“ die Schuld an der Zerstörung des Matriarchats geben und es als besonders patriarchale Religion imaginieren? Ist dem weiblichen Opfermythos seine Grundlage entzogen, so lässt sich auf Basis einer kritischen Theorie des Antisemitismus die Frage stellen, ob der Antisemitismus bei Frauen und Männern die gleichen Bedürfnisse befriedigt oder ob entsprechend der verschiedenen Geschlechterrollen unterschiedliche Inhalte projiziert werden.

Ljiljana Radonić war im Sommersemester 2017 Gastprofessorin am Centrum für Jüdische Studien der Universität Graz. Sie verfasst ihre Habilitation über den „Zweiten Weltkrieg in postsozialistischen Gedenkmuseen“ am Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem KEV.

7. Dezember 2017

Dachau: Veranstaltung „Die Abwertung von Menschen mit Behinderung – Erscheinungsformen und Gegenmaßnahmen“. Mit Dr. Sigrid Arnade, um 19.00 Uhr im Ludwig-Thoma-Haus (Erchana-Saal).

Aus der Ankündigung des Runden Tischs gegen Rassismus Dachau e. V.:

Ob im Gesundheitswesen, der politischen Arbeit oder im Alltag – Menschen mit Behinderung sind noch immer mit zahlreichen Benachteiligungen konfrontiert, die ihr Leben zum Teil erheblich beeinträchtigen. Zudem werden sie nicht selten auf ihre Beeinträchtigung reduziert, was mit einer Abwertung (aufgrund ihrer Beeinträchtigung) oder einer Aufwertung (trotz ihrer Beeinträchtigung) einher geht und Ableismus genannt wird. Dadurch machen Menschen mit Behinderung dieselbe Erfahrung, wie beispielsweise Personen mit Migrationshintergrund, die rassistisch diskriminiert und nicht als gleichberechtigtes Gegenüber wahrgenommen werden.

Dr. Sigrid Arnade zeigt in ihrem Vortrag anhand von Fallbeispielen das Konzept, die Mechanismen und die Folgen von Ableismus auf. Außerdem macht sie deutlich, wie der Staat, aber auch jede und jeder Einzelne diesem Phänomen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit entgegenwirken kann.

Info zur Referentin: Dr. Sigrid Arnade ist Geschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. V. – ISL und hat bereits zahlreiche Publikationen über die Abwertung von Menschen mit Behinderung veröffentlicht.

Antifa-Termine in München

  • NSU-Prozess

    Die nächsten Sitzungstermine sind nach momentaner Planung die unten angegebenen (Stand: 20.

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  • „Tag X“

    Demonstration und Kundgebung zu Beginn der Urteilsverkündung im NSU-Prozess in München. Aufruf

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  • 14. September - 29. Oktober 2017

    Ausstellung "Erinnerung bewahren. Sklaven- und Zwangsarbeiter des Dritten Reiches aus Polen 1939–1945“.

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  • 26. September 2017

    Gedenken an die Opfer des Bombenanschlages vom 26. September 1980. Gedenkveranstaltung der

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  • 26. September 2017

    Kultur- und Bildungsfachtag „Geschichte erinnern/Zukunft gestalten. Go Ziro Hoi His Ferbist Ra

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Rechte Termine München

  • 22. September 2017

    AFD-Kundgebung. Die AFD hat anlässlich des Auftritts von Kanzlerin Merkel auf dem

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  • 22. - 24. September 2017

    Veranstaltung der „Deutschen Gildenschaft“. Die rechte, bündische „Deutsche Gildenschaft“ (DG), die in

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  • 25. September 2017

    Aufmarsch von Abtreibungsgegner_innen (aktualisiert!). Abtreibungsgegner_innen um Wolfgang Hering (Unterhaching) planen nach a.i.d.a.-informationen

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  • 25. September 2017

    PEGIDA-München Kundgebung von 17 bis 20 Uhr auf dem Marienplatz.

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  • 27. September bis 5. November 2017

    40 Versammlungen radikaler Abtreibungsgegner*innen. Unter dem Motto "40 Tage für das Leben"

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Rechte Termine im Süden

  • 24. September 2017

    Neusäß: AfD-Wahlparty. Die AfD plant für den Abend der Bundestagswahl eine Wahlparty

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  • 24. September 2017

    Pfarrkirchen: AfD-„Wahlparty“. Der AfD-Kreisverband Rottal-Inn/Dingolfing-Landau kündigt eine „Wahlparty“ am Abend der Bundestagswahl

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  • 24. September 2017

    Erding: AfD-Wahlparty. Auch der Erdinger AfD-Kreisverband plant eine „Wahlparty“ (ab 18.00 Uhr,

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  • 24. September 2017

    Nürnberg: AfD-Wahlparty. Die AfD plant für den Abend der Bundestagswahl eine Wahlparty

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  • 28. September 2017

    Augsburg: Stammtisch der „Identitären“ angekündigt. Die „IB Schwaben“ kündigt an, in Augsburg

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