Die falsche Freiheit

Logo und URL der rechtspopulistischen Partei 'Die Freiheit'.  Foto: Robert AndreaschAm Samstag, 4. Juni 2011, hat sich in Unterhaching der bayerische Landesverband des rechtspopulistischen Sammelbeckens "Die Freiheit" (DF) offiziell konstituiert. Die Verantwortlichen der oberbayerischen Stadt hatten den antimuslimischen Aktivist_innen der DF die gemeindeeigene "Hachinga-Halle" vermietet, die Öffentlichkeit jedoch nicht über das rechte Treffen in Kenntnis gesetzt. a.i.d.a. informiert über die Parteineugründung und ihre Veranstaltung.

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Akademische Anti-Antifa

Die Villa der Burschenschaft Cimbria in München-Bogenhausen.  Foto: Robert AndreaschDie Münchner "Burschenschaft Cimbria" lud im April 2011 zu einem "Symposion Deutschland – Land der Tabuisierung" nach Bogenhausen ein. Es referierten dort die Berliner Erik Lehnert vom "Institut für Staatspolitik" ("Der Fall Sarrazin. Ein Weckruf und die Folgen") und Felix Krautkrämer von der Wochenzeitung "Junge Freiheit" ("Das linke Netz"). Wir berichten über die bei der Cimbria geäußerten Thesen der Referenten, über die antisemitischen Töne auf der Veranstaltung und wie dort die NPD gelobt wurde.

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Juristischer Teilerfolg für a.i.d.a.

Der bayerische Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2009 muss geschwärzt werden.  Foto: a.i.d.a.Der bayerische Verfassungsschutzbericht 2009 muss geschwärzt werden. Die Mitglieder von a.i.d.a., der antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München (a.i.d.a. e. V.) dürfen nicht mehr als "linksextremistisch" diffamiert werden. Dies hat heute das Verwaltungsgericht München nach mündlicher Verhandlung entschieden.

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Geheimes Treffen auf dem Münchner Nordfriedhof

Grabstein für Oswald Spengler auf dem Münchner Nordfriedhof.  Foto: Robert AndreaschUnter strikter Geheimhaltung haben sich am 7. Mai 2011 Vertreter_innen der extremen Rechten aus dem ganzen Bundesgebiet in München versammelt, um dem vor 75 Jahren verstorbenen Rechtsaußen-Philosophen Oswald Spengler ("Der Untergang des Abendlandes") zu gedenken. Für die um Münchner Neonazis und Rechtspopulist_innen ergänzte Truppe gab es nachmittags Reden am Spengler-Grab auf dem Münchner Nordfriedhof, abends folgte eine Vortragsveranstaltung in einer Gaststätte in der Sendlinger Straße.

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"Sag niemals es bringt nix"

Screenshot aus 'Sag niemals es bringt nix'.  (c) a.i.d.a."Sag niemals es bringt nix" ist ein filmischer Rückblick auf 20 Jahre Proteste der Münchner Bevölkerung gegen die extreme Rechte. Zu sehen ist die Collage aus noch nie gezeigtem Filmmaterial zum ersten Mal als Beitrag der Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e.V. (a.i.d.a.) zur Veranstaltungsreihe "Protest in München seit 1945".

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NS-Täter John Demjanjuk aus der Haft entlassen


John Demjanjuk nach der Urteilsverkündung.  Foto: Robert AndreaschDas Landgericht München hat am Donnerstag, 12. Mai 2011, Iwan "John" Demjanjuk wegen Beihilfe zum Mord an 28060 Jüdinnen und Juden im nationalsozialistischen Vernichtungslager Sobibor zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt. Demjanjuks Rechtsanwalt Ulrich Busch kündigte Revision gegen das Urteil beim Bundesgerichtshof an. Nach der Urteilsbegründung wurde Demjanjuk aus der Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim entlassen.

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Charlotte Knobloch: "Martin Wiese muss gestoppt werden!"

Martin Wieses erster öffentlicher Auftritt bei einer politischen Aktion seit 2003.  Foto: Robert AndreaschCharlotte Knobloch, Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, hat in einer Pressemitteilung ein konsequentes Durchgreifen gegen den Neonazi Martin Wiese gefordert, wenn dieser gegen seine Führungsauflagen verstößt. a.i.d.a. hatte zuvor Bilder veröffentlicht, die zeigen, wie Wiese und seine ehemaligen rechtsterroristischen Mittäter Karl-Heinz Statzberger und Thomas Schatt gemeinsam an einer Kundgebung auf dem Münchner Marienplatz teilnehmen, obwohl Wiese und Statzberger einem sogenannten Kontaktverbot unterliegen.

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"Trauermarsch" in der Provinz


Aufmarsch am 17. April 2011 in Schwandorf.  Foto: Jan NowakAm Sonntag, 17. April 2011, in Schwandorf: 60 Neonazis verherrlichen in einer geschichtsrevisionistischen Inszenierung öffentlich den Nationalsozialismus. Anlässlich des Jahrestages der Bombardierung Schwandorfs am 17.04.1945 durch amerikanische und kanadische Luftstreitkräfte hatten die NPD sowie die im bayernweiten Netzwerk "Freies Netz Süd" (FNS) organisierte lokale Gruppe "Widerstand Schwandorf" zu einem gemeinsamen "Gedenk- und Trauermarsch" in die oberpfälzische Stadt mobilisiert.

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Martin Wieses "Nationale Soziale Bewegung" (NSB)

Martin Wiese bei NPD-Infostand in München.  Foto: Zacharias O. GrossMartin Wiese versucht, die zersplitterte rechte Szene Münchens in einer neuen Dachorganisation namens "NSB" ("Nationale Soziale Bewegung") zu sammeln. Wieses großspurige Planungen erfuhren jedoch einen Dämpfer: Eine neonazistische Großveranstaltung am 9. April 2011 in Erding scheiterte an der Zivilcourage der Wirtsleute.

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Aktuelle Meldungen

Hier finden Sie aktuelle Berichte über rechte Aktivitäten, Hintergrundrecherchen und Analysen sowie Neuigkeiten aus dem a.i.d.a.-Archiv.

Themenseite NSU

Hintergrundinformationen über den "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) und den Fortgang des NSU-Prozesses in München sowie weiterführende Links und Informationen haben wir auf einer eigenen Themenseite zusammengestellt.

Rezensionen

Hinweise auf Bücher und Broschüren zum Weiterlesen und Vertiefen finden Sie in unserer Rubrik Rezensionen. Einige der dort vorgestellten Veröffentlichungen sind auch in unserer Bibliothek verfügbar.

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