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Nürnberg: Hausdurchsuchung bei BIA-Stadtrat

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Beim neuen Nürnberger "Bürgerinitiative Ausländerstopp"-Stadtrat Sebastian Schmaus, auf dessen neonazistische "Anti-Antifa"-Tätigkeit Nürnberger AntifaschistInnen in der Vergangenheit mehrfach hingewiesen hatten, gab es im Rahmen staatsanwaltlicher Ermittlungen eine Hausdurchsuchung seiner Wohnung in der Wartburgstrasse. Darauf macht die antifaschistische Initiative "Stoppt die Anti-Antifa!" aus Nürnberg heute in einer Pressemitteilung aufmerksam.

 

Sebastian Schmaus
Faksimile aus der BIA-Wahlkampfzeitung: Sebastian Schmaus
Sebastian Schmaus zählte bisher nicht zu den Hetzreden-schwingenden Repräsentanten der NPD und ihrer Tarnliste "Bürgerinitiative Ausländerstopp" (BIA). Vielmehr verfolgte er auf Demonstrationen mit seiner Kamera bewaffnet Nazi-GegnerInnen und lichtete gezielt AntifaschistInnen ab. Die Initiative "Stoppt die Anti-Antifa!" machte in der Vergangenheit mehrfach öffentlich,  dass diese Bilder dann später illegal auf einer neonazistischen Homepage veröffentlicht wurden. Wegen Verletzung des Urheberrechtes wurde mindestens eine Anzeige gegen Schmaus  gestellt, in der die Betroffenen nachweisen konnten, dass einige der Fotos auf der Homepage ursprünglich von Schmaus gemacht worden waren. Das sah die Staatsanwaltschaft Nürnberg laut ihrem Justizsprecher Andreas Quentin nun auch so und veranlasste aus diesem Grund die Hausdurchsuchung. Eine Sprecherin der Nürnberger Initiative „Stoppt die Anti-Antifa“ meinte heute hierzu: „Wir sind auf das Ermittlungsergebnis gespannt. Betonen möchten wir die Bedrohung, die von der Anti-Antifa als Struktur bzw. als Ideologie ausgeht. Die unselige Verquickung zwischen der rassistischen und rechtsextremen BIA, den Neonazis der NPD und der 'Anti-Antifa' stellen eine gesellschaftliche Gefahr für Antifaschisten und Demokraten dar." 

 

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